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Stadtwerke Gmünd warnen vor unseriösen Anbietern und Haustürgeschäften

26. Januar 2026

Den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd liegen Informationen von Kunden vor, wonach wieder verstärkt unseriöse Anbieter im Stadtgebiet unterwegs sind und den Eindruck erwecken, von den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd zu kommen.

In diesem Zusammenhang betonen die Stadtwerke erneut, dass sie keine Verträge an Haustüren anbieten und auch keine Strom- oder Gasrechnungen von Kunden einsehen müssen. Zudem könne sich jeder Mitarbeiter der Stadtwerke mit einem Ausweis samt Lichtbild und Namen sowie einem digital erzeugten Code ausweisen. Kunden, die an der Haustüre bedrängt würden oder genötigt würden Verbrauchsrechnungen vorzuweisen, sollten sich an die örtliche Polizeidienstelle wenden.

Die Stadtwerke raten dringend davon ab, Zählernummern oder Verbrauchsabrechnungen so wie persönliche Daten oder Bankdaten wie etwa IBAN anderen Personen an der Haustüre zugänglich zu machen. Diese Informationen könnten dazu benutzt werden, um Kunden ungewollte Verträge unterzuschieben. Sollte dies dennoch einmal passiert sein, so bleibe den Betroffenen nur noch die 14 tägige Widerrufsfrist bei dem neuen Anbieter.

Vorsicht an der Haustüre! Machen Sie den Check.
Zählerablesung ab 1. Dezember 2025 bis 31. Januar 2026
Stadtwerke Gmünd richten den Blick nach vorn: Fokus 2025 liegt auf Servicequalität und Abrechnungsaufarbeitung

23. Mai 2025

Nach einem turbulenten Jahr 2024 setzen die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit ihren Gesellschaftern auf Aufbruchstimmung. Trotz zahlreicher Herausforderungen zeigen sich Unternehmen und Beteiligte zuversichtlich und richten ihren Blick entschlossen in die Zukunft.

Die zurückliegenden Krisenjahre forderten ihren Tribut - nicht zuletzt bei der Abwicklung der staatlichen Energiepreisbremsen. Parallel dazu erschwerte die Einführung eines neuen Abrechnungssystems des Softwareanbieters Schleupen die Aufrechterhaltung der gewohnten Dienstleistungsstandards; Kundinnen und Kunden mussten teils längere Wartezeiten bei der Abrechnung in Kauf nehmen. "Wir wissen um das Vertrauen, das unsere Kundinnen und Kunden in uns setzen und wir arbeiten intensiv daran, dieses zurückzuzahlen", so der Geschäftsführer Peter Ernst.

Für das Jahr 2025 haben sich die Stadtwerke daher klare Ziele gesetzt: Der Abbau der offenen Kundenabrechnungen hat oberste Priorität. Bereits im ersten Quartal konnten deutliche Fortschritte verzeichnet werden. Die Mehrheit der Endkunden soll bis zu den Sommerferien ihre Abrechnungen erhalten haben. Komplexere Fälle, etwa sogenannte Lösungskunden, die Storm- oder Gasbezug mit eigenen Photovoltaikanlagen kombinieren, werden voraussichtlich bis Jahresende abgearbeitet sein. Spätestens im vierten Quartal wollen die Stadtwerke ihren gewohnten Servicestandard wieder vollständig erreichen.

Hierfür wurden bisher ca. 1,2 Mio. € in die Zukunftsfähigkeit der Stadtwerke investiert. Mit dem neuen System ist zusätzlich ein Ausbau der Digitalisierung bei den Stadtwerken möglich und wird als nächstes umgesetzt. Es wurde viel Knowhow in das Unternehmen zurückgeholt, welches bisher bei einem Dienstleister lag. Dadurch werden die Stadtwerke flexibler und können schneller auf neue Anforderungen reagieren.

Doch es geht nur um kurzfristige Maßnahmen: "Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wird in den kommenden Monaten auf den Prüfstand gestellt", so der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Richard Arnold. Angesichts wachsender gesetzlicher Anforderungen und anhaltender operativer Belastungen streben die Stadtwerke gemeinsam mit ihren Gesellschaftern eine nachhaltige Sicherung der Energie- und Wasserversorgung an. Wirtschaftliche Stabilität, Servicequalität und Arbeitgeberattraktivität spielen gleichermaßen eine zentrale Rolle.

Die Botschaft ist klar: "Nach Jahren des Krisenmanagements wollen die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd wieder durchstarten - mit stabilem Fundament und Blick für die Bedürfnisse ihrer Kundschaft", so der Geschäftsführer Peter Ernst.