Hochkonzentriert...

…blickt Oliver Stegmaier auf die Anzeigentafeln in der Schutz- und Leitwarte der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd. Betritt man diesen Raum, so betritt man nicht nur das Herz der Stadtwerke, sondern zugleich einen Raum mit gewissen Sicherheitsvorkehrungen. Zutritt erhält hier nicht Jeder. Kein Wunder, finden sich hier doch die Steuerungsmechanismen für Strom, Gas und Trinkwasser. Die Linien an der runden Tafel muten futuristisch an, Lichter blinken rot oder grün, eine Welt ganz anders, als viele andere Räumlichkeiten der Stadtwerke.

Die kompetenten Mitarbeiter der Stadtwerke sind schnell bereit, dem geneigten Besucher alles mühelos und einfach zu erklären. Die Linien stellen das Strom-, Gas- oder Wassernetz dar. Ortsnamen erleichtern einem die Orientierung.

Über das Stadtwerke-Kommunikationsnetz laufen hier alle wichtigen Daten (mehr als 10.000 Prozessdaten) aus den Versorgungsbereichen Strom, Gas, Wasser und Fernwärme zusammen. An den vielen Schaltkreisen und Monitoren sehen die Mitarbeiter, ob genügend Wasser in den mehr als 300 Kilometer Rohren fließt. Ebenso wird das rund 1000 Kilometer lange Strom- und das über 250 Kilometer lange Erdgasnetz überwacht. Bei Störfällen müssen die Mitarbeiter kompetent und mit viel Eigenverantwortung reagieren, damit die Versorgung der Gmünder Bürger gesichert bleibt. Hat etwa ein Bagger ein Stromkabel beschädigt oder funktioniert eine Heizzentrale nicht, so kann die Fehlerquelle per Mausklick lokalisiert werden.

Die Mitarbeiter sind dennoch 24 Stunden im Einsatz. Auch an Wochenenden und Feiertagen sorgen sie bei den Kunden im Versorgungsgebiet für eine sichere Energie- und Wasserversorgung.