Fragen und Antworten zum Solarpark Mutlanger Heide

Warum hat sich das Gelände Mutlanger Heide zum Bau eines Solarparks geeignet?

Die Mutlanger Heide ist aufgrund ihrer ehemals militärischen Nutzung (Geschichte) ...

... eine sogenannte Konversionsfläche. Der Begriff steht für Umnutzung oder auch Nutzungsänderung. Nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) gibt es für Solarparks auf solchen Konversionsflächen eine Netzeinspeisevergütung. Diese ist notwendig, um eine solche Anlage rentabel betreiben zu können. Das nach Süden abfallende Gelände eignet sich hervorragend zur Nutzung der Sonnenenergie und somit als einen Beitrag zum lokalen Ausbau der Erneuerbaren Energien.

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Wie groß ist der Abstand vom Solarpark zum Wohngebiet?

Zu der Wohnbebauung wurde ein Abstand von 20 Metern auf Gmünder Gemarkung...

...eingehalten. Dazu kommt der Abstand auf Mutlanger Gemarkung von ca. 6 Metern. Die östliche Flanke des Geländes ist stellenweise bis zu 33 Meter vom Wohngebiet entfernt.

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Wurde der Park begrünt?

Im Zusammenhang mit der Aufstellung eines Bebauungsplans wurde von der Stadt Schwäbisch Gmünd für den Solarpark ein umfangreicher Grünordnungsplan...

...erstellt. Zur Einbindung des Solarparks ins Landschaftsbild sowie als Sichtschutz für Anwohner wurden bestehende Eingrünungen im Umfeld des Parks soweit wie möglich erhalten und diese durch neu angelegte Eingrünungen ergänzt.

Weitere Eingrünungen wurden am festgestellten Verlauf des Limes auf dem Areal des Solarparks vorgenommen.

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Ist der Solarpark laut?

Direkte Lärmquellen gibt es bei Fotovoltaikanlagen auch in dieser Größenordnung nicht. Die Solarmodule sind...

...fixiert und somit unbeweglich. Die sieben Trafostationen, die zum Betrieb des Solarparks notwendig sind, wurden möglichst weit von der Bebauung entfernt errichtet. Alle Trafostationen befinden sich südlich des Limesverlaufs. Die Distanz der Trafostation, die am nächsten zu einer Bebauung liegt, beträgt etwa 130 Meter Luftlinie.

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Warum wurde ein Streifen frei gelassen?

Eine von den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd veranlasste Erkundung durch das Landesamt für Denkmalpflege...

...hat den Verlauf des Limes quer durch das Gelände Mutlanger Heide bestätigt. Die ehemalige römische Grenzanlage zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. Das Landesdenkmalamt hat zur Vorgabe gemacht, den Verlauf des Limes von den Solarmodulen freizuhalten - inklusive Schutzabstand eines 30 Meter breiten Streifens. Diese Fläche wurde mit Büschen bepflanzt.

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Kann man sich am Solarpark beteiligen?

Die Idee zum Bau des Solarparks Mutlanger Heide ist unabhängig von der Gründung einer Energiegenossenschaft...

...entanden. Folglich sind die künftigen Mitglieder der BürgerEnergie Stauferland eG nicht automatisch am Solarpark Mutlanger Heide beteiligt. Doch die Genossenschaft kann mit den Stimmen ihrer Mitglieder beschließen, Anteile am Solarpark zu erwerben.

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Wie wird der Park bewirtschaftet?

Die Module wurden speziell darauf ausgerichtet, dass der Park...

... von Schafen beweidet werden kann. So wird der Park zukünftig von 300 Schafen "gemäht".

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